Methoden und Prozesse

Das ContactEngineering bietet Ihnen Methoden und Prozesse rund um die Konstruktion und Entwicklung. Nachfolgend erhalten Sie eine Übersicht der Entwicklungsprozesse mit detaillierten Einblicken in die Konstruktionsmethodik und Zuverlässigkeitsmethoden:

Entwicklungsprozesse dienen der systematischen Entwicklung von Produkten. Sie beinhalten die Definition von Anforderungen, die Ableitung geeigneter Akzeptanztests, die systematische Entwicklung eines Designs, die Modellbildung für Simulationen und Testing, die Verifizierung und die Validierung des Designs.

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Methoden und Prozesse: Der Entwicklungsprozesse (angelehnt an das „V-Modell“)

 

Bei der Definition von Anforderungen werden die Zielvorgaben an das Produkt präzise und verifizierbar definiert. Die Anforderungen bestehen mindestens aus der Schnittmenge der  Anforderungen des Kunden und der einzuhaltenden Normen, Standards und Richtlinien. Diese Systemanforderungen werden auf die verantwortliche Arbeitsgruppe heruntergebrochen. Gleichzeitig werden die für die Verifizierung und Validierung erforderlichen Akzeptanztests abgeleitet.

Ein Beispiel zu Methoden und Prozesse aus dem Bereich Design ist die Konstruktionsmethodik (z.B. basierend auf der Richtlinie VDI 2222). Ziel der Konstruktionsmethodik ist es, Lösungen aufzuzeigen und aus einem breiten Lösungsspektrum eine gute Designlösung auszuwählen. Die Konstruktionsmethodik beinhaltet die Bestimmung der Funktion, eine Verallgemeinerung und Beschreibung dieser Systemfunktion, gefolgt von der Aufgliederung in Unterfunktionen. Dies ermöglicht die Berücksichtigung verschiedener Wirkprinzipien und Lösungsvarianten. Auch bereits bewährte Lösungen aus Konstruktionskatalogen u.ä. werden in Betracht gezogen.

Das Kernstück der Konstruktionsmethodik ist eine morphologische Matrix, die mögliche Lösungen zu den Unterfunktionen beinhaltet. Die vielversprechend-sten Lösungskombinationen werden markiert und systematisch bewertet. Die Methodik stellt sicher, dass nur die besten Designlösungen weiterverfolgt und umgesetzt werden. Gleichzeitig dokumentiert die Methode auch die Bewertungskriterien und die getroffenen Entscheidungen.

Mit zunehmendem Projektfortschritt steigen die Kosten, um Fehlentscheidungen zu korrigieren („Zehnerregel“ oder „rule of ten“). Diese Faustformel besagt, dass mit jeder weiteren Phase in der Produktentstehung die Kosten zur Beseitigung eines potentiellen Fehlers um den Faktor 10 steigen. Diese Regel veranschaulicht die Bedeutung der systematischen und methodischen Entwicklung und der präventiven Qualitätssicherung. Dennoch sollten Prozesse auch so schlank wie möglich gehalten werden, um effizient zu bleiben.

Zuverlässigkeitsabsicherung und Zuverlässigkeitsmethoden: Die Zuverlässigkeits-analyse zeigt wichtige Einflussgrößen und deren Beitrag und Auswirkungen auf die Funktion.

Ein Werkzeug der Zuverlässigkeitsmethoden ist das House of Reliability. Wichtige Einflussgrößen und Wechselwirkungen auf die Ausgangsgrößen können damit visualisiert und dokumentiert werden.

Für die Bewertung der Lebensdauer und der Zuverlässigkeit ist ein umfassendes Systemverständnis erforderlich. Im Idealfall kann damit der Zusammenhang der Einflussgrößen auf die Lebensdauer beschrieben und optimiert werden. Wichtige Hilfsmittel sind Simulationsmethoden und Lebensdauermodelle. Die Ergebnisse müssen experimentell verifiziert und gegebenenfalls auf das reale System übertragen werden.

Die Anwendung eines Zuverlässigkeitsmodells (z.B. Weibull-Modell) am Beispiel eines Wälzkontaktes zeigt die eigene Dissertation mit dem Titel Wälzkontaktermüdung bei Mischreibung. Es werden die Einflüsse der Belastung, des Schlupfes, der Reibungskraft, der Schmierfilmdicke, der Oberflächenrauheit und der Eigenspannungen auf die Lebensdauer berechnet und experimentell verifiziert.

Mit Hilfe der Zeit-Raffungsmethode oder eines beschleunigten Prüfverfahrens kann die Prüfzeit verringert werden. Der die Lebensdauer bestimmende Verschleißmechanismus darf dabei nicht verändert werden, damit das Ergebnis auf das reale System übertragbar ist.

Projektmanagement-Methoden und Verbesserungsprozesse dienen dazu, die Ressourcen effektiv und effizient zur Erreichung der Ziele einzusetzen. Auch hierbei haben wir langjährige Erfahrung und durchweg positive Kunden-Referenzen. Desweiteren besteht Erfahrung bei ehrenamtlicher Vereinstätigkeit, in der Projektplanung, in der Finanz-Buchhaltung, bei der Erstellung von Cockpit-Charts, Finanzberichten und Abschlüssen.

 

Weitere Information zum Thema Methoden und Prozesse erhalten Sie gerne im persönlichen Gespräch: Link zur Kontakt-Seite